9 Verletzte bei Lkw-Horrorfahrt durch Limburg

Aus der Presse
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Tama66 (CC0), Pixabay

Täter ist Syrer +++ Er kam 2015 nach Deutschland +++ Was war sein Motiv?

Limburg (Hessen) – Sieben Autos wurden ineinander geschoben, neun Menschen verletzt die Horror-Fahrt von Limburg! Unklar ist das Motiv des Täters (32), einem syrischen Staatsbürger. Er kam 2015 nach Deutschland, wurde nach dem Angriff festgenommen.

Die Bundesanwaltschaft sieht den Fall zum jetzigen Zeitpunkt nicht in ihrer Zuständigkeit – sie ist für Ermittlungen bei Terrorverdacht zuständig. Das sagte ein Sprecher der Karlsruher Behörde. Man habe das Geschehen aber im Blick und stehe in engem Kontakt mit den hessischen Strafverfolgungsbehörden. Nach BILD-Informationen wird die Lkw-Fahrt von den Ermittlern als Anschlag mit einem Laster bewertet.

Der Täter von Limburg

Der Angreifer erhielt 2016 einen subsidiären, also eingeschränkten Schutzstatus. Der Mann wurde nach der Tat festgenommen. Offenbar war die Attacke auf einen Lasterfahrer vor einer Ampel nicht sein erster Angriff am Tattag: Nach BILD-Informationen hatte er am Montag mehrfach versucht, einen Lkw zu kapern.

Er ist außerdem polizeibekannt – allerdings nicht als Gefährder oder Islamist eingestuft. Er soll am 31. August in Moers (NRW) ein Mädchen (16) begrabscht haben. Deswegen wird wegen Körperverletzung gegen ihn ermittelt. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa ist er bisher auch mit Drogendelikten und Gewaltkriminalität aufgefallen.

Anfangs war von 17 zum Teil schwer verletzten Opfern die Rede gewesen. Die Polizei meldete aber am Dienstagmorgen, dass Gerüchte mit falschem Inhalt im Umlauf seien. Sieben Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, einer wurde ambulant versorgt und der Verursacher festgenommen.

Laut Zeugen war der Täter aus dem Lkw gestiegen und hatte benommen gewirkt. Als hätte er unter Drogen gestanden. Er soll sich an einer wenige Meter entfernten Platane hingesetzt haben. Dabei hat er stark aus der Nase geblutet, seine Hose war zerrissen.

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